Zwinglis Zürich


Die Zweitklässer waren einen ganzen Morgen zu Fuss in der Stadt Zürich unterwegs, um die Zwinglistadt näher kennenzulernen. Sie begegneten dabei vielen christlichen Überbleibseln und hörten einiges über die Geschichte der Stadt. Kreuz und quer marschierten sie über die gepflasterten Wege beidseits der Limmat und  besuchten viele Orte, die für Zwingli auch bedeutsam waren. Dazu gehörten der Lindenhof als erhöhter Stadtpark, das Gebiet  des Oetenbachklosters, das friedlich in die Hände der Reformatoren übergeben wurde, der Märtyrerstein von Felix und Regula, die als Bringer des christlichen Glaubens legendär wurden, die Grossmünsterkirche als Predigtort Zwinglis u. v. a. m.

Es war anstrengend, einen ganzen Morgen lang auf den Beinen zu sein, aber das Zusammen- und Unterwegssein war sehr schön!

Projekt “Bewerbungsgespräche”

Dieses Jahr erlebte die 3. Klasse einen besonderen Schulstart. Schon nach einer Woche reisten die Schüler für drei Tage ins Gebiet der UNESCO Biosphäre Entlebuch, um dort bei einem Flusstrekking entlang der Grossen Entle und einigen spannenden Outdoor-Erlebnissen mit zweimaliger Übernachtung unter freiem Himmel spannende Erfahrungen in der Gruppe zu machen. Es ging dabei um das Thema "Zu sich selber stehen können", das der Erlebnispädagoge Michael Weber mit Hilfe von Nathalie Schmid vorbereitet hatte, damit die Schüler gestärkt und zuversichtlich ihren Bewerbungsgesprächen entgegensehen dürfen. Sie mussten dabei selbst für das Essen sorgen, erlebten in der Gruppe, dass es auf jeden einzelnen ankommt, und wie wichtig es ist, dass man sich aufeinander verlassen kann. Es waren erlebnisreiche und interessante Tage in der "Wildnis", die hoffentlich mithelfen, dass alle eine Lehrstelle finden dürfen. Auf jeden Fall war es einmal etwas anderes, als im Schulzimmer zu sitzen und sich in der Theorie auf das Arbeitsleben vorzubereiten.

Schulreise 2. Klasse

Am Dienstag in der 2. Schulwoche waren die Zweitklässler bereits auf Reisen. Sie fuhren mit dem Zug über Landquart nach Schwanden, von wo es mit dem Bus weiterging nach Kies und dann mit der Luftseilbahn zum Stausee Garichti. Von dort marschierten sie Richtung Kärpf, zuerst langsam ansteigend, dann aber immer steiler, durch einen Tunnel, den sich ein Bach gegraben hatte, und auf schmalen Wegen, bis sie einen kleinen See, das Wildmadseeli, erreichten, wo sie ihr Mittagessen einnahmen. Viele meinten jetzt die grösste Anstrengung hinter sich zu haben, aber nun ging es den Weg recht stotzig hinunter und manche merkten erst jetzt, dass das Hinunterwandern schwieriger ist als hochzuwandern. Schliesslich kamen alle wohlbehalten beim Berggasthaus Ämpächli an und die Lebensgeister erwachten wieder, als sie sich auf den Trampolins vergnügen durften. Zum Schluss gab es eine rassige Abfahrt mit den Mountaincarts nach Elm hinunter und dann fuhr man mit Bus und Zug zurück nach Hause. Es war ein anstrengender, aber wunderschöner und spannender Tag, an dem die Schüler eine super Leistung, eine Wanderung von 12 km, erbracht hatten.

Abschlussabend 3. Klasse

Am Donnerstag, 13. Juli, war es endlich soweit, die Drittklässler feierten ihren letzten Schultag. In der Zehnuhrpause gab es für alle Schüler und Lehrer einen Apéro sowie einen Fotorückblick. Am Nachmittag genossen die Abschlussschüler mit ihrem Klassenlehrer zusammen noch entspannt ein Eis, bevor sie sich für den Abschlussabend einrichteten. Danach verschwanden alle nach Hause, um sich für das grosse Ereignis in Schale zu werfen.

Am Abend trudelten nebst den Schülern auch die Eltern und nahen Verwandte ein und sogleich ergab sich ein reger Austausch untereinander. Die Drittklässler stellten ihre in diesem Semester entstandenen Einzelprojekte vor und luden zum Besuch ihres Informationsstandes ein. Schnell verteilte sich die Menge in die verschiedenen Schulzimmer und begutachtete die diversen Erzeugnisse. Bei einigen steckte viel Aufwand dahinter und es war beachtlich, was alles entstanden war. Die Besichtigungszeit war beinahe zu kurz, um sich überall einen Überblick zu verschaffen, doch schliesslich wollten die Schüler auch verabschiedet werden.

Herr Herter gab der Klasse zum Abschied noch einige Gedanken mit auf den Weg. Nachdem jeder einzelne nach vorne gerufen worden war und bekundet hatte, was sie oder er in der nächsten Zeit tun würde, händigte Hr. Lakerveld das Zeugnis aus. Der Abschied danach fiel nicht allen leicht, hatte man doch drei intensive Jahre miteinander verbracht!

Besuch im Bundeshaus

Die Drittklässler besuchten anlässlich des Staatskundeunterrichts das Bundeshaus in Bern. Es war keine Session, deshalb war es möglich, die verschiedenen Räumlichkeiten zu besichtigen. Bei einer Führung erfuhren die Schüler vieles zum Parlamentsbetrieb, sie durften sogar auf den Stühlen der Ständeräte Platz nehmen und sich ein Bild vom Alltag eines Politikers machen.
Bei einem Besuch des Münsterturms gewannen die Schüler einen guten Überblick über die Stadt. Danach erkundeten sie dieses UNESCO-Welterbe (einschliesslich Zytgloggenturm und Bärengraben) noch zu Fuss. Unter den kühlen Arkaden Berns liess sich der heisse Tag gut aushalten.

Abschlusslager in Pura

Das  Abschlusslager der Drittklässler fand wiederum in der Gruppenunterkunft des Paladina in Pura statt. Von dort aus unternahmen die Schüler mit den begleitenden Lehrpersonen verschiedene Ausflüge nach Lugano, zum Markt in Luino, zum Bowlingspielen, auf die Rodelbahn und ins Splash e Spa in Rivera sowie zum Pizzaessen nach Caslano etc. Der absolute Höhepunkt war aber der Only-Boys- bzw. Only-Girls-Nachmittag. Während die Jungs ein währschaftes Stück Fleisch grillierten, beschäftigten sich die Mädchen mit der Herstellung von Cocktails, Cupcakes und Fruchtsalat.
Das Wetter präsentierte sich akzeptabel, auch der Sport auf dem Fussballfeld, im Bassin oder im Fitnessraum kamen nicht zu kurz. Es herrschte eine gute Stimmung und war ein schönes Miteinander. Schade, ist es schon vorbei!

Arbeitseinsatz im Turbachtal

Die Erstklässler weilten in der zweitletzten Juniwoche im Turbachtal im Berner Oberland. Zuvor hatten sie sich in den Realienfächern mit den Berggebieten befasst und einiges über die Geografie sowie Flora und Fauna gelernt. Ein einfaches Maiensäss diente als Unterkunft. Mit einem Test und einem Rollenspiel kam am ersten Abend das Erlernte nochmals zur Anwendung. Von Dienstag bis Donnerstag halfen die Schüler verschiedenen Bergbauern bei ihren Arbeiten und erfuhren bei der praktischen Umsetzung vieles, von dem sie bis anhin keine Ahnung hatten. Am Mittwochabend und Freitagmittag, nach dem Putzen des Hauses, gab es in der Badi in Saanen eine willkommene Abkühlung! Die Schüler erhielten in dieser Woche einen guten Einblick ins Leben in den Berggebieten und trotz allem geflossenen Schweiss möchten alle das Erlebnis gerne wiederholen!

Schulreise in die Innerschweiz

Während die einen Schüler am Sporttag der christlichen Schulen in Bern schwitzten, unternahmen die anderen eine Schulreise, eigentlich eine Rundreise, in der Innerschweiz. Ziel war die Klewenalp, die mittels Bahn, Schiff und Gondel erreicht wurde. Dort genossen Schüler und Lehrer die atemberaubende Aussicht, den Murmelipark und den Spielplatz. Zu Fuss ging es in der herrlichen Bergwelt weiter zur Stockhütte. Das Mittagessen wurde unterwegs eingenommen, bei Gesprächen und Diskussionen lernte man sich gegenseitig noch besser kennen. Von der Stockhütte aus rasten die einen mit dem Trottinett ins Tal und die anderen liessen sich gemütlich mit der Gondel transportieren. Ein Postauto chauffierte die Schar anschliessend zu einem idyllischen Bergseeli, wo es ein Glacé gab. Schliesslich brachte eine Standseilbahn Schüler und Lehrer zum Vierwaldstättersee, von dort ging dann die Reise mit Schiff und Zug wieder nach Hause. Die kleine Gruppe hatte es gut miteinander und das Wetter war auch optimal, alle konnten so den Tag geniessen!

Sporttag in Bern

Wie jedes Jahr fand der Sporttag der christlichen Schulen der Schweiz wieder in Bern, im bekannten Wankdorf-Stadion, statt. Alle, die von unserer Schule wollten – das waren immerhin Dreiviertel aller Schüler –, erlebten einen interessanten, anstrengenden und erfolgreichen Tag. Einige unserer Schüler platzierten sich in den vorderen Rängen, z. T. nur ganz knapp neben dem Podest, und drei Mädchen (Jessica 1., Debora 2., Viviane 3., Mirjam 3.) sowie ein Junge (Mohan 1.) standen sogar auf den Siegertreppchen. Wir freuen uns sehr über alle erbrachten Leistungen!  Als Schule durften wir wieder zwei Pokale Mädchen U16 und U18) nach Hause tragen und auch das Fussballturnier ging dieses Mal zu unseren Gunsten aus, die Schüler freuten sich sehr über den gewonnen Fussball! Selbst das Wetter hat gut mitgespielt, es war ein gelungener Anlass! Müde und zufrieden traten die Schüler und begleitenden Lehrpersonen die Heimreise an.

Schöpfungs-/Evolutionswoche mit Exkursion nach Stuttgart

Wie jedes Jahr beschäftigte sich die Abschlussklasse eine Woche lang mit dem Thema Schöpfung und Evolution. Dabei lernten die Schüler die Argumente der Evolutionstheorie kennen und setzen sich mit diesen Aussagen auseinander. Ebenso wurde ihnen aber auch aufgezeigt, welche wissenschaftliche Erkenntnisse für eine Schöpfung sprechen.

Am letzten Tag der Evolutions- und Schöpfungswoche wird jeweils eine Exkursion durchgeführt, die auch dieses Jahr nach Holzmaden ins Urzeitmuseum führte, wo interessante Versteinerungen von Seelilien zu bestaunen waren. Danach gab es Gelegenheit, Fossilien im Schiefergestein eines Steinbruchs zu finden, und schlussendlich besuchten die Schüler in Stuttgart noch das grösste paläontologische Museum Europas. Nach einem Postenlauf und unter kundiger Führung unseres Schulleiters wurde manches, was angeblich für die Evolutionstheorie sprechen soll, eher als Hinweis für den Schöpfungsbericht verstanden!