Projekttage: “Hilfe, ich bin süchtig!”

Im Rah­men unse­rer Pro­jekt­ta­ge haben die Erst- und Dritt­kläss­ler ver­schie­de­ne Work­shops zu den The­men Rau­chen, Alko­hol, Can­na­bis, Medi­en und Gamen oder Schön­heit, Fit­ness und Ess­sucht besucht. Sie haben dabei eini­ges zu ver­schie­de­nen Sub­stan­zen und Ver­hal­tens­wei­sen, die süch­tig machen kön­nen, erfah­ren. Wie schnell kann etwas, das wir genies­sen, zur Gewohn­heit wer­den, und wie rasch kann dar­aus eine Abhän­gig­keit und Sucht ent­ste­hen.

Am ers­ten Tag erzähl­te eine Poli­zis­tin der Jugend­in­ter­ven­ti­on Beein­dru­cken­des aus ihrem Erfah­rungs­schatz mit Dro­gen und Dro­gen­süch­ti­gen.

Am letz­ten Tag berich­te­te Bea­tri­ce Hau­ser, eine Mit­ar­bei­te­rin der Mis­si­on am Nil, wie Gott sie einst aus dem Dro­gen­sumpf befreit hat­te, um sie dann für Sein welt­wei­tes Werk zuzu­be­rei­ten. Die Schü­ler erfuh­ren, dass man ganz schnell ganz tief unten sein kann, wenn man  sich mit Dro­gen ein­lässt. 

Es gab an die­sen Tagen häu­fig Gele­gen­heit, Fra­gen zu stel­len, die Schü­ler mach­ten inter­es­siert mit. Es mach­te sie sehr betrof­fen, wohin Sucht führt.

Ausserordentliche GV

Am 3. Dezem­ber hat die aus­ser­or­dent­li­che Gene­ral­ver­samm­lung des Ver­eins ASBB statt­ge­fun­den. Dort ist  der bis­he­ri­ge Vor­stand wie ange­kün­digt zurück­ge­tre­ten, der neue Vor­stand hat nun die Ver­ant­wor­tung für die Christ­li­che Schu­le Düben­dorf über­nom­men. Alle wur­den ein­stim­mig gewählt und die bis­he­ri­ge Arbeit gewür­digt. Der neue Vor­stand besteht nun aus fol­gen­den Mit­glie­dern:

Wal­ter Ryser, Prä­si­dent

Micha­el Zehn­der, Finan­zen

Dani­el Bau­mann, Mate­ri­al und Betriebs­kom­mis­si­on

Natha­na­el Wink­ler, Schul­lei­ter Ober­stu­fe

Dani­el Wer­me­lin­ger, Schul­lei­ter Pri­mar­schu­le

Besuch im Lycée Français Zurich

Freu­dig gespannt, aber auch schreck­lich ner­vös mach­te sich die 3. Klas­se mit ihren Fran­zö­sisch Leh­re­rin­nen auf den Weg Rich­tung Bahn­hof Stett­bach. An der Zukunfts­tras­se, nahe der Möbel­ge­schäf­te, steht der Neu­bau der Fran­zö­si­schen Schu­le, wel­che von über 1000 Schü­lern zwi­schen 3 und 18 Jah­ren besucht wird.
Die Assis­ten­tin des Direc­teur führ­te uns durch den gesam­ten Trakt des Kin­der­gar­tens und der Pri­mar­schu­le. Beein­druckt waren wir von der Sport­hal­le, dem Essaal, den Biblio­the­ken für jede Alters­stu­fe und der „Infir­miè­re“ (Kran­ken­sta­ti­on).
In Zwei­er­grup­pen durf­ten die Schü­ler sodann den Unter­richt in den Schul­zim­mern besu­chen bzw aktiv dar­an teil­neh­men.
Es war span­nend, auf­re­gend und unge­wohnt!
Wenn man doch nur auch so flies­send fran­zös­sich plap­pern könn­te wie die Kin­der dort …!!

Päckliaktion mit “Licht im Osten”

 


Mit­te Novem­ber beka­men die Schü­ler Besuch von Frau Stanek, der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lei­te­rin des Mis­si­ons­werks “Licht im Osten”. Sie erzähl­te über die Akti­vi­tä­ten der Mis­si­on und zeig­te Bil­der von der Päck­li­ak­ti­on, die jedes Jahr durch­ge­führt wird. So konn­ten sich die Schü­ler vor­stel­len, wozu die Pake­te, für die sie im Anschluss ein­kau­fen wür­den, die­nen soll­ten. Anhand der Bil­der wur­de auch klar, wie sehr sich Men­schen freu­en, wenn sie All­tags­ge­gen­stän­de wie Blei­stif­te oder Sham­poo erhal­ten, oder wie Kin­der wegen geschenk­ten Müt­zen oder Stoff­tie­ren froh wer­den. Die Leu­te in Rumä­ni­en, Mol­da­wi­en und auch der Ukrai­ne sind wirk­lich sehr arm und es braucht sehr wenig, um sie glück­lich zu machen.

Da woll­ten wir mit­ma­chen und die Schü­ler erwar­ben jeweils zu zweit auf­grund einer vor­ge­ge­be­nen Lis­te All­tags­ge­gen­stän­de für Erwach­se­ne oder Kin­der. Am nächs­ten Tag wur­den die Pake­te fer­tig­ge­stellt und mit Geschenk­pa­pier schön ver­packt. Nun kön­nen sie in den Osten trans­por­tiert wer­den und auch dort Freu­de schen­ken. Aber auch unse­re Schü­ler haben sich dabei sehr gefreut.

Elternabend der Erstklässler

Am 24. Sep­tem­ber fand bereits der ers­te Eltern­abend für die neu­en Erst­klas­s­el­tern statt. Zuerst stell­ten sich die Schü­ler in einem kur­zen Video selbst vor. Danach infor­mier­ten die Leh­rer über die Sek, die Zie­le, die in den drei Jah­ren erreicht wer­den sol­len, eben­so aber auch über das The­ma Haus­auf­ga­ben.
Spä­ter sas­sen dann Eltern und Lehr­per­so­nen bei Kaf­fee und Kuchen noch gemüt­lich bei­sam­men, lern­ten sich gegen­sei­tig ken­nen und tausch­ten ers­te Erfah­run­gen aus.

Schulreise

Am Mon­tag, 17. Sep­tem­ber, fan­den die Schul­rei­sen der 3. und der 1. Klas­se statt. Wäh­rend die älte­ren Schü­ler nach einem fei­nen Piz­za­es­sen die Nacht in der Schu­le ver­brach­ten und bei Dun­kel­heit den Mythen bestie­gen, erleb­ten die jün­ge­ren eine Rund­wan­de­rung zum Chüeb­o­den­see in den Glar­ner Alpen mit anschlies­sen­der rasen­der Fahrt per Moun­tain­carts. Bei­de Klas­sen erleb­ten dabei ihre High­lights und neh­men sicher blei­ben­de Erin­ne­run­gen mit.

Tellspiele Interlaken

Eben­falls in der zwei­ten Woche haben die Erst­kläss­ler am Don­ners­tag­abend die Tell­spie­le besucht. Gleich nach der Schu­le fuh­ren sie mit zwei Klein­bus­sen über den Brü­nig nach Mat­ten. Auf dem Gelän­de gab es ver­schie­de­ne Stän­de, an denen man sich in die Zeit Wil­helm Tells zurück­ver­set­zen las­sen konn­te. Kurz nach 18 Uhr führ­te eine Dar­stel­le­rin die Klas­se hin­ter die Kulis­sen und erzähl­te gar man­ches, das man als Zuschau­er nicht mit­be­kommt. Es war auch eine Gele­gen­heit, Fra­gen zu stel­len, was die Schü­ler rege wahr­nah­men.

Danach hat­ten sie die Mög­lich­keit sich zu ver­pfle­gen oder noch­mals an den Stän­den etwas Mit­tel­al­ter­at­mo­sphä­re zu tan­ken, bevor dann um 20 Uhr die Vor­stel­lung begann. Lei­der war das Wet­ter zu die­sem Zeit­punkt eher feucht, was unan­ge­nehm war, da die Schü­ler in den ers­ten zwei Rei­hen sas­sen und dort das Tri­bü­nen­dach nicht genü­gend schütz­te. Doch bald hör­te es auf und von da an konn­te das Schau­spiel in vol­len Zügen genos­sen wer­den.

Es dun­kel­te ein, was vie­le Sze­nen noch span­nen­der mach­te, wie z. B. die des Rüt­li­sch­wurs mit den Fackeln und dem Feu­er. Auch die vie­len leben­di­gen Tie­re, Kühe, Pfer­de etc. mach­ten gros­sen Ein­druck und führ­ten dazu, dass sich die Schü­ler als Teil des Spiels ver­stan­den. Der Unter­vogt, der sich immer wie­der vor der Klas­se auf­stell­te und die habs­bur­gi­sche Sicht ver­trat, mach­te gros­sen Ein­druck, obwohl er am Schluss bei der Ver­ab­schie­dung der Zuschau­er doch noch ganz nett und freund­lich war.

Erst spät in der Nacht kamen die Schü­ler nach Hau­se. Auch wenn die Schu­le am nächs­ten Tag etwas spä­ter begann, kam der Schlaf etwas zu kurz. Aber das Erleb­nis war es das wert!

 

Schwimmsporttag in der Badi Dübendorf

Bereits in der zwei­ten Schul­wo­che haben wir einen Schwimm­sport­tag im Schwimm­bad Düben­dorf durch­ge­führt. Die Schü­ler spiel­ten dabei in Grup­pen Fuss­ball sowie Beach­ball  und schwam­men in Staf­fet­ten. Zusätz­lich galt es, ein­zeln 50 Meter mög­lichst schnell schwim­mend zurück­zu­le­gen und mög­lichst weit zu tau­chen.

Das Wet­ter war präch­tig, strah­lend blau­er Him­mel und Son­nen­schein pass­ten gut zum Anlass, so dass kei­ner frie­ren muss­te. Es war eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit für die Dritt- und die Erst­kläss­ler, sich gegen­sei­tig ken­nen­zu­ler­nen, denn wer gemein­sam um Sieg oder Nie­der­la­ge kämpft, kommt sich auto­ma­tisch näher. Die meis­ten setz­ten sich gut bis sehr gut ein und kämpf­ten bis zum Schluss, was sich in den guten oder knap­pen Resul­ta­ten nie­der­schlug. Das war für alle ein sehr schö­ner und gelun­ge­ner Tag, der bereits eine Abwechs­lung in den Schul­all­tag brach­te.

Erster Schultag

Den ers­ten Schul­tag begin­nen wir tra­di­tio­nell mit einer Andacht für alle, an der auch die Eltern teil­neh­men kön­nen. Dies war auch in die­sem Schul­jahr der Fall und nebst einem Teil des neu­en Vor­stan­des wohn­ten auch vie­le Eltern die­sem Anlass dabei. Der zukünf­ti­ge Prä­si­dent der ASBB, Wal­ter Ryser, zeig­te mit der Geschich­te des ver­lo­re­nen Soh­nes auf, dass Gott mit offe­nen Armen war­tet und uns auf­nimmt, wenn wir kom­men. Zusam­men sang man Lie­der und bete­te. Der päd­ago­gi­sche Lei­ter Phil­ipp Her­ter stell­te für das neue Schul­jahr ein neu­es Mot­to in den Vor­der­grund, das er kurz aus­führ­te und allen ans Herz leg­te:

F wie Frie­den, Freu­de

Danach star­te­ten die Dritt- und die neu­en Erst­kläss­ler in das Schul­jahr.

Abschlussabend der Drittklässler

In ihrer letz­ten Zehn­uhr­pau­se hat die Abschluss­klas­se mit­tels einer Prä­sen­ta­ti­on und eines Apé­ro von den Zweit­kläss­lern Abschied genom­men. Zusätz­lich gab es am Mit­tag bei einem fröh­li­chen Gril­lie­ren an der Glatt Gele­gen­heit, noch­mals mit den Mit­schü­lern gemüt­lich zusam­men­zu­sit­zen. Danach räum­ten die Schü­ler auf und der Klas­sen­leh­rer, Herr Haas, lud sie noch zu einem fei­nen Glace in einem Restau­rant ein. Nach der Rück­kehr in die Schu­le hat­ten alle viel zu tun, denn sie began­nen die Schul­zim­mer gemäss ihren Vor­stel­lun­gen und Bedürf­nis­sen ein­zu­rich­ten, um den Eltern am Abend ihr Ein­zel­pro­jekt prä­sen­tie­ren zu kön­nen.
Um 19 Uhr kamen alle her­aus­ge­putzt in die Schu­le und hat­ten die Mög­lich­keit, das im letz­ten hal­ben Jahr im Pro­jekt­un­ter­richt Gelern­te sowie Pro­du­zier­te zu zei­gen und zu erklä­ren. Die Besu­cher erhiel­ten span­nen­de Ein­bli­cke in
Flücht­lings­er­leb­nis­se wäh­rend der Flucht, den Selbst­bau einer Uhr, das mög­li­che Vor­ge­hen beim Trai­nie­ren einer Kat­ze, die Arbeit der Feu­er­wehr, wie ein Koch­buch ent­steht und was Fru­ta­ri­er sind, die Ent­ste­hung eines immer­wäh­ren­den Kalen­ders aus Holz, die Gestal­tung eines Salon­ti­sches ein­schliess­lich Ein­bau elek­tro­ni­scher Gad­gets, die Gestal­tung eines Traum­hau­ses aus Bal­sa­holz samt dazu­ge­hö­ri­gen zukunfts­träch­ti­gen Ener­gie­kon­zepts, den Eigen­bau einer Dart­schei­be mit Kabi­nett und schliess­lich die Reno­va­ti­on unse­res schul­ei­ge­nen Out­door-Tög­ge­­li­­kas­­tens. Gekonnt erklär­ten die Schü­ler, wie sie zu ihren Pro­duk­ten und Ergeb­nis­sen gekom­men sind und man­cher Besu­cher staun­te über das Fach­wis­sen, das man sich ange­eig­net hat­te.
Danach ver­ab­schie­de­ten Herr Her­ter und Herr Haas jeden per­sön­lich und bei einem von den Eltern orga­ni­sier­ten Apé­ro klang der letz­te Abend der Dritt­kläss­ler aus.

Wir wün­schen allen auf ihrem wei­te­ren Lebens­weg Got­tes rei­chen Segen!