Sporttag der christlichen Schulen in Bern

Am Don­ners­tag, 13. Juni, reis­ten die Schü­ler wie jedes Jahr nach Bern, um sich im sport­li­chen Wett­kampf mit ande­ren Schü­lern christ­li­cher Schu­len zu mes­sen. Die­ses Jahr war abso­lu­ter Rekord, 650 Teil­neh­mer waren ange­mel­det und tra­fen sich im Wank­dorf­sta­di­on, wo Best­mar­ken im Weit­sprung, Ball­weit­wurf und 60m-Sprint ange­peilt wur­den. Den Abschluss der Leicht­ath­le­tik mach­te der 400m-Staf­­fel­lauf, in dem es galt, als Team ein mög­lichst gutes Resul­tat zu erzie­len. Alle die­se Dis­zi­pli­nen zähl­ten für den UBS-Kids-Cup, bei dem je ein W16- (1. Platz) und ein W14-Mäd­chen (3. Platz) einen Podest­platz ergat­ter­ten. Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on! Auch die Jungs schnit­ten gut ab und schramm­ten teil­wei­se haar­scharf am Trepp­chen vor­bei (M13 ein 4. Rang, M16 ein 4. und 5. Rang). Auch sonst wur­den sehr anspre­chen­de Leis­tun­gen erzielt, so dass man für das kom­men­de Jahr berech­tig­te Hoff­nung auf wei­te­re Glanz­re­sul­ta­te haben darf.

In der Team­wer­tung gewan­nen die U18- und die U16-Mäd­chen den Wan­der­po­kal zum wie­der­hol­ten Mal. Dies ist nicht selbst­ver­ständ­lich, da wir erst­mals als gan­ze Schu­le teil­nah­men und nicht nur die Sport­be­geis­ter­ten dabei waren. Im Fuss­ball­tur­nier erkämpf­te sich die B-Man­n­­schaft den 2. Rang. Lei­der reich­te es im Final knapp nicht für den letz­ten Sieg (2:1).

Zufrie­den und müde reis­ten Schü­ler und Lehr­per­so­nen vol­ler Ein­drü­cke und Erfah­run­gen nach Hau­se. Ein herz­li­cher Dank geht an die Orga­ni­sa­to­ren der CS Bern, die die­sen Gros­se­vent auf die Bei­ne gestellt haben und seit vie­len Jah­ren durch­füh­ren!

Besuch im Technorama

Anfangs Juni fuh­ren die Dritt­kläss­ler nach Win­ter­thur und ver­brach­ten im Rah­men des Phy­sik­un­ter­richts einen gan­zen Tag im Tech­nora­ma. Dort haben sie zuerst einen Work­shop über die Mikro­wel­len besucht. Dabei erleb­ten sie, was z. B. mit Metal­len pas­siert, wenn man sie in den Mikro­wel­len­herd legt.

Haupt­the­ma war Licht und Optik. Dazu wur­de natür­lich auch die Blitz­show besucht, die den Schü­lern gros­sen Ein­druck mach­te.

Sie hat­ten Auf­trä­ge zu erle­di­gen. Dabei wur­de ihnen erklärt, wie alles funk­tio­niert, das mach­te es für sie sehr span­nend. Zusätz­lich konn­ten sie sich noch selbst ein The­ma aus einem frei gewähl­ten Bereich aus­su­chen, um sich dar­über zu infor­mie­ren. Im Schul­un­ter­richt wer­den sie dann Pla­ka­te dazu gestal­ten. So konn­te sich jeder mit dem befas­sen, was sei­nen eige­nen Inter­es­sen ent­spricht.

Es war ein lan­ger, anstren­gen­der, aber auch sehr span­nen­der Tag, an dem jeder viel Neu­es ler­nen konn­te.

 

Besuch der Gideons

Ende Mai haben die Schü­ler Besuch von “den Gide­ons” bekom­men, die ihre Arbeit der Bibel­ver­teil­ak­ti­on vor­ge­stellt haben. Bei den Gide­ons han­delt es sich um Men­schen, die sich zum Ziel gesetzt haben, durch die Ver­tei­lung von Got­tes Wort Men­schen für Jesus zu gewin­nen. Dies geschieht durch Auf­le­gen oder Wei­ter­ge­ben von Neu­en Tes­ta­men­ten an Orten, wo sich vie­le Leu­te auf­hal­ten, z. B. in Hotels, Kran­ken­häu­sern, Gefäng­nis­sen, Alters­hei­men, Mili­tär­ka­ser­nen etc.

Sie erzähl­ten dann den Schü­lern Bei­spie­le davon, wie Bibeln an Orte gelang­ten, wohin sie sonst nie gekom­men wären und dass auf die­se Wei­se schon man­che Lebens­ver­än­de­rung statt­ge­fun­den habe. Alle hör­ten inter­es­siert zu, denn von den Bibeln in den Nacht­ti­schen der Hotels hat­ten eini­ge schon gehört. Dass dahin­ter eine welt­wei­te Orga­ni­sa­ti­on mit Mit­ar­bei­tern wie du und ich stan­den, hat­ten sie dage­gen nicht gewusst.

Zum Schluss bekam jeder, der woll­te ein klei­nes Neu­es Tes­ta­ment auf Deutsch bzw. in unse­ren vier Lan­des­spra­chen. So kön­nen zusätz­lich auch noch die Fremd­spra­chen­kennt­nis­se erwei­tert wer­den. 

Exkursion 3. Kl. nach Stuttgart

Eine Woche lang hat­ten sich die Dritt­kläss­ler mit dem The­ma Schöp­fung und Evo­lu­ti­on beschäf­tigt und viel über die Grund­la­gen und Mecha­nis­men der Evo­lu­ti­ons­theo­rie sowie zur Mensch­heits­ge­schich­te gehört. Als Abschluss reis­ten sie nach Stutt­gart, um dort im bekann­ten Urwelt­mu­se­um Hauff in Holz­ma­den bzw. Natur­kun­de­mu­se­ums Löwen­tor in Stutt­gart Expo­na­te zu betrach­ten und sich Gedan­ken dar­über zu machen, wie die­se in das Gehör­te ein­ge­ord­net wer­den kön­nen. Ein klei­ner Pos­ten­lauf zum Abschluss ver­half zu Eigen­ak­ti­vi­tät, grup­pen­wei­se muss­ten Infor­ma­tio­nen gesucht und Fra­gen beant­wor­tet wer­den.

Zwi­schen den Besu­chen die­ser bei­den Muse­en gab es Gele­gen­heit, in einem Stein­bruch selbst nach Fos­si­li­en zu suchen. Die Schü­ler konn­ten mit Ham­mer und Meis­sel Schie­fer­ta­feln auf­bre­chen, wo es herr­li­che Ver­stei­ne­run­gen von Ammo­ni­ten, Belem­ni­ten etc. zu fin­den gab. Immer wie­der war auf dem Gelän­de ein Ah und Oh oder die Auf­for­de­rung, schnell schau­en zu kom­men, zu hören, wenn wie­der ein beson­ders schö­nes Exem­plar zum Vor­schein kam. Nach einer Stun­de hat­te jeder einen loh­nens­wer­ten Fund zum Mit­neh­men.

Nach der Ruhe in den Muse­en ins Gewu­sel der Stadt Stutt­gart ein­tau­chen und wie­der in der Jetzt­zeit ankom­men, bil­de­te den Abschluss, bevor man sich wie­der auf den län­ge­ren Heim­weg begab. In den Autos gab es noch genü­gend Gele­gen­heit, über all das Erleb­te zu spre­chen und es zu ver­ar­bei­ten.

Exkursion 3. Kl. ins KKW Gösgen

Bereits vor der Mit­tags­zeit fuh­ren die Dritt­kläss­ler los, um einen Nach­mit­tag im Kern­kraft­werk Gös­gen zu ver­brin­gen. Dort wur­den sie herz­lich emp­fan­gen, beka­men einen Ein­blick in unse­ren 24-stün­­di­gen Strom­be­darf und wur­den dann durch die per­ma­nen­te Aus­stel­lung geführt. Dabei erfuh­ren sie eini­ges zur Funk­ti­on eines Reak­tors, zum The­ma Uran und in der Nebel­kam­mer wur­de sicht­bar, dass wir stän­dig von ver­schie­dens­ten Teil­chen “durch­schos­sen” wer­den.

Danach erkun­de­ten sie unter kom­pe­ten­ter Füh­rung grup­pen­wei­se das Werks­ge­län­de, besich­tig­ten von aus­sen die Kom­man­do­zen­tra­le und das Reak­tor­ge­bäu­de, danach von innen den Tur­bi­nen­raum und fro­ren (eini­ge Mäd­chen) schliess­lich beim Kühl­turm. Vie­le inter­es­san­te Fra­gen kamen auf und wur­den schü­ler­ge­recht beant­wor­tet.

Es war für alle ein lehr­rei­cher Nach­mit­tag und die Ange­stell­ten des Kraft­werks staun­ten über den Wis­sens­durst sowie die Kon­zen­tra­ti­on der Schü­ler. Bei ihrem Feed­back stri­chen sie dies dann lobend her­aus.

 

OL im Walliseller Wald

Nach zwei­ma­li­gem Ver­schie­ben konn­te end­lich der OL durch­ge­führt wer­den. Die Schü­ler soll­ten zuerst in einem Sprint 1,5 km und dann auf der Mit­tel­stre­cke je nach Wahl 4,3 oder 5,7 km zurück­le­gen. Es durf­te in Zwei­er­teams gelau­fen wer­den. Ziel war es, mög­lichst alle Pos­ten zu fin­den. Das Wet­ter und die Tem­pe­ra­tur waren ide­al, die Läu­fe genü­gend anspruchs­voll und doch nicht zu schwie­rig, denn alle Schü­ler haben alle Pos­ten gefun­den, wenn auch die Zei­ten, die gelau­fen wur­den, sehr unter­schied­lich waren. Statt um 16 Uhr konn­ten aber alle schon frü­her ent­las­sen wer­den. Es war ein rund­um gelun­ge­ner Anlass.

Bericht der zweitägigen Exkursion nach Lausanne

Auf­ge­regt und moti­viert star­te­ten wir,  die Fran­zö­sisch­schü­ler der 3. Klas­se, am Frei­tag­mor­gen um 9 Uhr ab Die­ti­kon. Zwei Tage in der fran­zö­si­schen Schweiz lagen vor uns. Was wür­de uns erwar­ten? Wür­de man sich in der Fremd­spra­che ver­stän­di­gen kön­nen? In den Gast­fa­mi­li­en …? Man­ches Herz klopf­te etwas ängst­lich im Vor­feld … Aber: es soll­te gelin­gen!
Das ers­te High­light war die Füh­rung im Olym­pi­schen Muse­um in Lau­sanne. Wir erfuh­ren, wie die Olym­pia­de in anti­ker Zeit im alten Grie­chen­land abge­hal­ten wur­de, wel­che Sport­ar­ten man betrieb und wie es da so zu und her­ging. Wuss­ten Sie zum Bei­spiel, dass nur Män­ner teil­neh­men durf­ten und alle nackt turn­ten? Dass man sich zum Schutz gegen die Son­ne mit Oli­ven­öl ein­rieb und mit Sand „panier­te“?
Mit aus Sili­kon nach­ge­form­ten Gewich­ten übten wir uns anschlies­send im anti­ken Weit­sprung. Ohne Anlauf, nur mit dem Schwung der Gewich­te, hüpf­ten wir wie Kän­gu­rus 5 Sprün­ge ent­lang der Bahn! Ein­zel­ne Schü­ler kamen ganz schön weit!
Anschlies­send schlen­der­ten wir der Pro­me­na­de des Stadt­tei­les Ouchy ent­lang. Die fran­zö­si­schen Alpen im Hin­ter­grund, die glit­zern­de Wei­te des Was­sers neben uns und dazu strah­len­der Son­nen­schein: welch gelun­ge­ner ers­ter Ein­druck der schö­nen Stadt am Gen­fer­see!

Herz­lich emp­fing uns spä­ter die Gast­fa­mi­lie Mühl­heim in ihrem Haus. Wir fühl­ten uns sogleich wohl und plau­der­ten schon bald in Fran­zö­sisch, als wäre es das Natür­lichs­te der Welt. Das gemein­sa­me Sport­pro­gramm in der Turn­hal­le, das fei­ne Nacht­es­sen und der span­nen­de Lot­­to-Abend tru­gen das ihre bei.
Nach­dem wir in Zwei­er- oder Drei­er­grup­pen bei Gast­fa­mi­li­en über­nach­tet und gefrüh­stückt hat­ten, tra­fen wir uns gestärkt und vol­ler Taten­drang in der Stadt, wo die nächs­te Her­aus­for­de­rung anstand: Auf der Stras­se muss­ten Inter­views geführt wer­den, mit frem­den Leu­ten, in der frem­den Spra­che. Es war nicht ganz ein­fach, wil­li­ge Part­ner zu fin­den. Doch dann war das Fazit: Alle, die mit­ge­macht haben, waren nett! Die meis­ten leb­ten in Lau­sanne und Umge­bung und moch­ten ihre Stadt. Vie­le waren schon in der deut­schen Schweiz, aber nur die Hälf­te aller gab an, auch Deutsch spre­chen zu kön­nen!!
Mit der ein­zi­gen (und übri­gens voll­au­to­ma­ti­sier­ten!) Metro der Schweiz  erkun­de­ten die Schü­ler nun die ver­schie­de­nen Stadt­tei­le Lau­san­nes und schos­sen Fotos für einen „roman pho­to“. Das Mit­tag­essen genos­sen wir in der ers­ten Piz­ze­ria der Schweiz, 1958 eröff­net. Dort ist auch das Ambi­ence ein­ma­lig: Haben Sie schon ein­mal die Wän­de beschrie­ben in einem Gast­haus? Im „Chez Mario“ tut das jeder!
Erfüllt von Ein­drü­cken mach­ten wir uns am Sams­tag­abend wie­der auf den Heim­weg. Die Gast­mut­ter gab uns zum Abschied eine Lebens­weis­heit mit: Spra­chen lernt man über Emo­tio­nen! Wenn du dich wohl fühlst an einem Ort und Bezie­hun­gen knüp­fen kannst, dann wird die Fremd­spra­che leben­dig und du wirst sie lie­ben!
Ich den­ke, dies hat sich erfüllt in die­sen zwei Tagen! Wir sind dank­bar und zufrie­den und dan­ken beson­ders all jenen, die uns im Gebet unter­stützt haben.
Rose­ma­rie Wid­mer

 

Weiterbildung in Kaltbrunn

Wun­der­ba­res Früh­lings­wet­ter herrsch­te, als die Leh­rer ver­schie­de­ner Pri­vat­schu­len sich zur Wei­ter­bil­dung in Kalt­brunn tra­fen. Dozent Prof. Dr. Dölf Loo­ser ver­stand es, den Teil­neh­mern die Bedeu­tung der Klas­sen­füh­rung auf allen Schul­stu­fen vor Augen zu stel­len. Er mach­te deut­lich, dass der gröss­te Teil des Schul­er­folgs von Schü­le­rin­nen und Schü­lern vom Auf­tre­ten des Leh­rers abhängt. Dies gab auch im Anschluss noch Anlass zum Aus­tausch unter den Lehr­per­so­nen.
Nach einem fei­nen Mit­tag­essen und gemein­sa­mem Gesang hat Pfar­rer Weid­mann dann die Brü­cke zwi­schen Aktua­li­tät und bibli­scher Geschich­te geschla­gen und auf­ge­for­dert, dass die Leh­rer der christ­li­chen Schu­len den Bezug zum Wort Got­tes suchen und dies in den Unter­richt ein­flies­sen las­sen. So konn­ten alle etwas für ihren (Schul-)Alltag mit­neh­men und freu­en sich bereits auf die­sen Anlass im nächs­ten Jahr.

Informationsabend Sekundarstufe

Vie­le der bereits ange­mel­de­ten Eltern waren am Infor­ma­ti­ons­abend der Sekun­dar­stu­fe anwe­send. Aber auch wei­te­re Inter­es­sier­te folg­ten den Aus­füh­run­gen des Schul­lei­ters, des Prä­si­den­ten und ver­schie­de­ner Lehr­per­so­nen, wel­che die christ­li­che Schu­le vor­stell­ten. Es wur­de über das Über­tritts­ver­fah­ren und alles, was bis zum Eltern­abend am Diens­tag, 25. Juni, noch ansteht, infor­miert und Bil­der des Schul­le­bens gezeigt. Danach genoss man bei Geträn­ken, Sal­zi­gem und Süs­sem die Zeit, um mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men.

Informationsabend Primarschule

Am Mon­tag, 4. März, fand in den Räum­lich­kei­ten der Ober­stu­fe der Infor­ma­ti­ons­abend der Pri­mar­stu­fe statt. Der gesam­te Vor­stand und zehn inter­es­sier­te Eltern folg­ten den Aus­füh­run­gen des Schul­lei­ters, der das Leit­bild und Kon­zept vor­stell­te. Es wur­de kom­mu­ni­ziert, was den Schü­lern gebo­ten wird und was man von den Eltern erwar­tet. Zusätz­lich stell­te der Sekre­tär den Ver­ein vor, der hin­ter der Schu­le steht. Danach gab es die Mög­lich­keit, Fra­gen zu stel­len, was rege genutzt wur­de.
Nach Abschluss des offi­zi­el­len Teils stand man noch lan­ge bei einem Ape­ri­tif zusam­men und tausch­te bei ange­neh­mer Atmo­sphä­re Erfah­run­gen aus.