Erster Schultag

Der Vor­stand begrüss­te am ers­ten Schul­tag 45 Schü­ler, die gröss­ten­teils mit ihren Eltern nach Düben­dorf gekom­men waren. Nur 14 davon besuch­ten die Schu­le bereits zuvor, der Rest bestand aus neu­en. Nach Begrüs­sung, Ein­lei­tung, Andacht, Gebet und Lied star­te­ten dann alle ins neue Schul­jahr.

Letzter Schultag der Drittklässler

Nach einem Apé­ro, den die Dritt­kläss­ler für ihre Mit­schü­ler orga­ni­siert und bei dem sie allen für die gemein­sa­men Erleb­nis­se gedankt hat­ten, ver­brach­ten alle Schü­ler mit den Sport­leh­rern zusam­men den Turn­un­ter­richt in der Badi. Danach lud der Klas­sen­leh­rer sei­ne Schü­ler zum Glace-Essen ein. Dann muss­ten nur noch die Zim­mer vor­be­rei­tet wer­den, in denen die Schü­ler ihre Pro­jek­te prä­sen­tie­ren wür­den.

Am Abend kamen dann alle schön her­aus­ge­putzt zurück in die Schu­le. Nach der Begrüs­sung hiel­ten sie einen kur­zen Wer­be­spot zu ihrem Pro­jekt und luden die zahl­rei­chen Gäs­te ein, sich bei ihnen über die Ent­ste­hung ihres Pro­duk­tes zu infor­mie­ren. Es gab Selbst­ge­bau­tes, wie einen Schreib­tisch, eine Recy­cling-Steh­lam­­pe, einen Com­pu­ter in spe­zi­el­lem Design, einen Rat­ten­kä­fig, einen Skate­board­stän­der, ein Mes­ser, ein Nagel­bild in Form einer Welt­kar­te, ein deko­rier­tes Nach­tisch­re­gal und einen Agi­­li­­ty-Par­­cours mit Trai­ning und Hund, zu bestau­nen. Es wur­de aber auch Krea­ti­ves, wie ein eige­ner Bett­be­zug, ein Cevi-Mono­­­po­­ly, ein eige­nes Fleisch­ge­würz, ein Lei­ter­li­spiel mit Tier­fra­gen her­ge­stellt und prä­sen­tiert. Jemand hat­te die Erleb­nis­se der Gross­mutter wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs mit einem Buch doku­men­tiert. Viel Herz­blut war in die Pro­jek­te geflos­sen, es waren aber auch wirk­lich tol­le Sachen ent­stan­den!

Danach erhiel­ten die Schü­ler vom Klas­sen­leh­rer ihre Zeug­nis­se und wur­den offi­zi­ell ent­las­sen. Doch auch die Schü­ler hiel­ten noch eine Über­ra­schung bereit und ver­ab­schie­de­ten alle Leh­rer mit einem war­men Dank und einem per­sön­li­chen Geschenk. Beim abschlies­sen­den Apé­ro genoss man ein letz­tes Mal die Gemein­schaft unter­ein­an­der. Bei aller Freu­de auf die Zukunft fiel der Abschied den meis­ten schwer.

Abschlusslager in Pura

Am 1. Juli sind die Dritt­kläss­ler ins Tes­sin gefah­ren. Unter­wegs kühl­ten sie sich bei einem klei­nen Was­ser­fall in Iragna ab und assen dort den mit­ge­brach­ten Lunch. In Pura ange­kom­men stürz­ten sie sich gleich ins Bad und genos­sen die ver­schie­de­nen Frei­zeit­mög­lich­kei­ten. Am nächs­ten Tag stand Rodeln auf dem Mon­te Tama­ro auf dem Pro­gramm und den Nach­mit­tag ver­brach­ten die Schü­ler mit Rut­schen, Sprit­zen und Spie­len im Splash e Spa. Mitt­woch ist immer Markt­tag in Lui­no, wo es vie­les zu schau­en, zu kau­fen und zu han­deln gab. Eine fei­ne ita­lie­ni­sche Piz­za bil­de­te den kuli­na­ri­schen Höhe­punkt. Der Nach­mit­tag stand zur frei­en Ver­fü­gung und am Abend spiel­ten die Schü­ler in zwei Teams Bow­ling. Der nächs­te Tag war für vie­le ein Höhe­punkt: Beim Go-kart-Fah­­ren erleb­ten die Schü­ler Geschwin­dig­keit, das mach­te den meis­ten gros­sen Spass. Der Nac

hmit­tag konn­te selbst gestal­tet wer­den, die einen genos­sen auf dem Pedalo­boot den Luga­ner­see, wäh­rend ande­re noch in Pura schwam­men bzw. in Luga­no ein Sight­see­ing absol­vier­ten. Am Abend tra­fen sich dann alle in der Piz­ze­ria zum gemein­sa­men Essen. Am Frei­tag fuh­ren die Abschluss­schü­ler nach Baler­na, um von dort ins Val­le di Mug­gio zu gelan­gen, wo ein küh­ler Teich zum Bade lud. Die Schlucht war wild­ro­man­tisch, der Auf­stieg kurz, sogar eine Schlan­ge wur­de gesich­tet. Danach begann die Fahrt nach Nor­den, die von einem Halt bei McDonald’s unter­bro­chen wur­de. Kurz nach 19 Uhr tra­fen die Schü­ler müde in Stett­bach ein, wo zum Abschluss noch ein gemein­sa­mes Foto geknipst wur­de. Es war eine inten­si­ve, schö­ne Zeit im Lager, bevor die letz­te gemein­sa­me Schul­wo­che anbrach.

Grosser Elternabend für das neue Schuljahr

Ende Juni fand unser all­jähr­li­cher Eltern­abend statt, an dem wir jeweils über das neue Schul­jahr infor­mie­ren. Vie­le Infor­ma­tio­nen wur­den den Anwe­sen­den an die­sem Abend ver­mit­telt, so dass sie zum Schluss gut über den Schul­be­trieb an unse­rer Schu­le in Düben­dorf Bescheid wuss­ten. Dazu galt es, sich für ver­schie­de­ne Hand­rei­chun­gen wie Mit­tags­auf­sicht, Put­zen etc. ein­zu­tra­gen, damit der All­tag auch im neu­en Schul­jahr wie­der funk­tio­niert.

Da wir lei­der noch kei­ne Lehr­per­son für die 5./6. Klas­se gefun­den haben, konn­ten die­ses Jahr die Stun­den­plä­ne noch nicht abge­ge­ben wer­den. Sie kom­men nur dann zum Zug, wenn sich noch eine wei­te­re geeig­ne­te Lehr­kraft mel­det. Dan­ke, wenn Sie dar­an den­ken!

Erstklässler besuchen den Schulzug

An einem Frei­tag im Juni besuch­ten die Erst­kläss­ler den Schul­zug, das ist ein Ange­bot der SBB. Dort wer­den die Schü­ler für die Gefah­ren bei der Benüt­zung des öffent­li­chen Ver­kehrs sen­si­bi­li­siert. Hier eini­ge State­ments dazu:
Ich fand es super, dass wir gewis­se Sachen selbst aus­pro­bie­ren durf­ten. Vie­les habe ich noch nicht gewusst und des­halb falsch gemacht. Eigent­lich hat mir alles gut gefal­len, aber ganz beson­ders gefiel mir die Rund­fahrt mit dem Bus, der so stark gebremst hat. Die bei­den Chauf­feu­re waren sehr nett und lus­tig, sie haben uns die All­tags­si­tua­tio­nen gut vor­ge­spielt. Von nun an wer­de ich dar­auf ach­ten, mehr Abstand vom Gleis zu haben. Ich habe gelernt, dass ich mei­nen Ruck­sack auf die Knie neh­me und nicht einen zusätz­li­chen Sitz­platz bele­ge. Aus­ser­dem weiss ich nun, dass ich mel­den darf, wenn jemand im Zug ran­da­liert. Aber das soll­te ich in einem ande­ren Zug­wag­gon erle­di­gen. Ein­drück­lich fand ich den zuge­müll­ten Wagen mit den auf­ge­schlitz­ten Sit­zen. Ich fand es toll, dass die SBB aus einem gewöhn­li­chen Zug einen Lern­zug gemacht hat. Die Leu­te von der SBB haben es sehr span­nend gemacht, dan­ke, dass wir das machen durf­ten!

Sporttag der christlichen Schulen in Bern

Am Don­ners­tag, 13. Juni, reis­ten die Schü­ler wie jedes Jahr nach Bern, um sich im sport­li­chen Wett­kampf mit ande­ren Schü­lern christ­li­cher Schu­len zu mes­sen. Die­ses Jahr war abso­lu­ter Rekord, 650 Teil­neh­mer waren ange­mel­det und tra­fen sich im Wank­dorf­sta­di­on, wo Best­mar­ken im Weit­sprung, Ball­weit­wurf und 60m-Sprint ange­peilt wur­den. Den Abschluss der Leicht­ath­le­tik mach­te der 400m-Staf­­fel­lauf, in dem es galt, als Team ein mög­lichst gutes Resul­tat zu erzie­len. Alle die­se Dis­zi­pli­nen zähl­ten für den UBS-Kids-Cup, bei dem je ein W16- (1. Platz) und ein W14-Mäd­chen (3. Platz) einen Podest­platz ergat­ter­ten. Herz­li­che Gra­tu­la­ti­on! Auch die Jungs schnit­ten gut ab und schramm­ten teil­wei­se haar­scharf am Trepp­chen vor­bei (M13 ein 4. Rang, M16 ein 4. und 5. Rang). Auch sonst wur­den sehr anspre­chen­de Leis­tun­gen erzielt, so dass man für das kom­men­de Jahr berech­tig­te Hoff­nung auf wei­te­re Glanz­re­sul­ta­te haben darf.

In der Team­wer­tung gewan­nen die U18- und die U16-Mäd­chen den Wan­der­po­kal zum wie­der­hol­ten Mal. Dies ist nicht selbst­ver­ständ­lich, da wir erst­mals als gan­ze Schu­le teil­nah­men und nicht nur die Sport­be­geis­ter­ten dabei waren. Im Fuss­ball­tur­nier erkämpf­te sich die B‑Mannschaft den 2. Rang. Lei­der reich­te es im Final knapp nicht für den letz­ten Sieg (2:1).

Zufrie­den und müde reis­ten Schü­ler und Lehr­per­so­nen vol­ler Ein­drü­cke und Erfah­run­gen nach Hau­se. Ein herz­li­cher Dank geht an die Orga­ni­sa­to­ren der CS Bern, die die­sen Gros­se­vent auf die Bei­ne gestellt haben und seit vie­len Jah­ren durch­füh­ren!

Besuch im Technorama

Anfangs Juni fuh­ren die Dritt­kläss­ler nach Win­ter­thur und ver­brach­ten im Rah­men des Phy­sik­un­ter­richts einen gan­zen Tag im Tech­nora­ma. Dort haben sie zuerst einen Work­shop über die Mikro­wel­len besucht. Dabei erleb­ten sie, was z. B. mit Metal­len pas­siert, wenn man sie in den Mikro­wel­len­herd legt.

Haupt­the­ma war Licht und Optik. Dazu wur­de natür­lich auch die Blitz­show besucht, die den Schü­lern gros­sen Ein­druck mach­te.

Sie hat­ten Auf­trä­ge zu erle­di­gen. Dabei wur­de ihnen erklärt, wie alles funk­tio­niert, das mach­te es für sie sehr span­nend. Zusätz­lich konn­ten sie sich noch selbst ein The­ma aus einem frei gewähl­ten Bereich aus­su­chen, um sich dar­über zu infor­mie­ren. Im Schul­un­ter­richt wer­den sie dann Pla­ka­te dazu gestal­ten. So konn­te sich jeder mit dem befas­sen, was sei­nen eige­nen Inter­es­sen ent­spricht.

Es war ein lan­ger, anstren­gen­der, aber auch sehr span­nen­der Tag, an dem jeder viel Neu­es ler­nen konn­te.

 

Besuch der Gideons

Ende Mai haben die Schü­ler Besuch von “den Gide­ons” bekom­men, die ihre Arbeit der Bibel­ver­teil­ak­ti­on vor­ge­stellt haben. Bei den Gide­ons han­delt es sich um Men­schen, die sich zum Ziel gesetzt haben, durch die Ver­tei­lung von Got­tes Wort Men­schen für Jesus zu gewin­nen. Dies geschieht durch Auf­le­gen oder Wei­ter­ge­ben von Neu­en Tes­ta­men­ten an Orten, wo sich vie­le Leu­te auf­hal­ten, z. B. in Hotels, Kran­ken­häu­sern, Gefäng­nis­sen, Alters­hei­men, Mili­tär­ka­ser­nen etc.

Sie erzähl­ten dann den Schü­lern Bei­spie­le davon, wie Bibeln an Orte gelang­ten, wohin sie sonst nie gekom­men wären und dass auf die­se Wei­se schon man­che Lebens­ver­än­de­rung statt­ge­fun­den habe. Alle hör­ten inter­es­siert zu, denn von den Bibeln in den Nacht­ti­schen der Hotels hat­ten eini­ge schon gehört. Dass dahin­ter eine welt­wei­te Orga­ni­sa­ti­on mit Mit­ar­bei­tern wie du und ich stan­den, hat­ten sie dage­gen nicht gewusst.

Zum Schluss bekam jeder, der woll­te ein klei­nes Neu­es Tes­ta­ment auf Deutsch bzw. in unse­ren vier Lan­des­spra­chen. So kön­nen zusätz­lich auch noch die Fremd­spra­chen­kennt­nis­se erwei­tert wer­den. 

Exkursion 3. Kl. nach Stuttgart

Eine Woche lang hat­ten sich die Dritt­kläss­ler mit dem The­ma Schöp­fung und Evo­lu­ti­on beschäf­tigt und viel über die Grund­la­gen und Mecha­nis­men der Evo­lu­ti­ons­theo­rie sowie zur Mensch­heits­ge­schich­te gehört. Als Abschluss reis­ten sie nach Stutt­gart, um dort im bekann­ten Urwelt­mu­se­um Hauff in Holz­ma­den bzw. Natur­kun­de­mu­se­ums Löwen­tor in Stutt­gart Expo­na­te zu betrach­ten und sich Gedan­ken dar­über zu machen, wie die­se in das Gehör­te ein­ge­ord­net wer­den kön­nen. Ein klei­ner Pos­ten­lauf zum Abschluss ver­half zu Eigen­ak­ti­vi­tät, grup­pen­wei­se muss­ten Infor­ma­tio­nen gesucht und Fra­gen beant­wor­tet wer­den.

Zwi­schen den Besu­chen die­ser bei­den Muse­en gab es Gele­gen­heit, in einem Stein­bruch selbst nach Fos­si­li­en zu suchen. Die Schü­ler konn­ten mit Ham­mer und Meis­sel Schie­fer­ta­feln auf­bre­chen, wo es herr­li­che Ver­stei­ne­run­gen von Ammo­ni­ten, Belem­ni­ten etc. zu fin­den gab. Immer wie­der war auf dem Gelän­de ein Ah und Oh oder die Auf­for­de­rung, schnell schau­en zu kom­men, zu hören, wenn wie­der ein beson­ders schö­nes Exem­plar zum Vor­schein kam. Nach einer Stun­de hat­te jeder einen loh­nens­wer­ten Fund zum Mit­neh­men.

Nach der Ruhe in den Muse­en ins Gewu­sel der Stadt Stutt­gart ein­tau­chen und wie­der in der Jetzt­zeit ankom­men, bil­de­te den Abschluss, bevor man sich wie­der auf den län­ge­ren Heim­weg begab. In den Autos gab es noch genü­gend Gele­gen­heit, über all das Erleb­te zu spre­chen und es zu ver­ar­bei­ten.

Exkursion 3. Kl. ins KKW Gösgen

Bereits vor der Mit­tags­zeit fuh­ren die Dritt­kläss­ler los, um einen Nach­mit­tag im Kern­kraft­werk Gös­gen zu ver­brin­gen. Dort wur­den sie herz­lich emp­fan­gen, beka­men einen Ein­blick in unse­ren 24-stün­­di­gen Strom­be­darf und wur­den dann durch die per­ma­nen­te Aus­stel­lung geführt. Dabei erfuh­ren sie eini­ges zur Funk­ti­on eines Reak­tors, zum The­ma Uran und in der Nebel­kam­mer wur­de sicht­bar, dass wir stän­dig von ver­schie­dens­ten Teil­chen “durch­schos­sen” wer­den.

Danach erkun­de­ten sie unter kom­pe­ten­ter Füh­rung grup­pen­wei­se das Werks­ge­län­de, besich­tig­ten von aus­sen die Kom­man­do­zen­tra­le und das Reak­tor­ge­bäu­de, danach von innen den Tur­bi­nen­raum und fro­ren (eini­ge Mäd­chen) schliess­lich beim Kühl­turm. Vie­le inter­es­san­te Fra­gen kamen auf und wur­den schü­ler­ge­recht beant­wor­tet.

Es war für alle ein lehr­rei­cher Nach­mit­tag und die Ange­stell­ten des Kraft­werks staun­ten über den Wis­sens­durst sowie die Kon­zen­tra­ti­on der Schü­ler. Bei ihrem Feed­back stri­chen sie dies dann lobend her­aus.