Jahresabschlussessen


Die Lehr­per­so­nen erhiel­ten von den Eltern der letz­ten Abschluss­klas­se einen Gut­schein mit einem gross­zü­gi­gen Betrag, um mit einem der Zürich­see­schif­fe einen Aus­flug zu unter­neh­men. Sie einig­ten sich auf eine Fon­­due-Schif­f­­fahrt gegen das Jah­res­en­de hin und genos­sen die wun­der­schö­ne Fahrt auf dem nächt­li­chen See und das fei­ne Essen sehr. Auch Frau Bau­mann und Frau Kar­bach waren mit von der Par­tie. Herz­li­chen Dank den frei­ge­bi­gen Spen­dern!

Berufsmesse 2017

Am Mitt­woch, 22. Novem­ber, besuch­ten die Zweit­kläss­ler die Berufs­mes­se in Oer­li­kon. Es gab vie­le ver­schie­de­ne Beru­fe zu ent­de­cken und sogleich waren sie unter­wegs, um sich ein­zeln für eine Repor­ta­ge über ihren Wunsch­be­ruf zu infor­mie­ren. Was gab es nicht alles zu sehen! Mit vie­len hun­dert ande­ren Schü­lern zogen sie von Stand zu Stand, sam­mel­ten Infos, frag­ten, klär­ten ab, foto­gra­fier­ten, pro­bier­ten aus etc., bis der gröss­te Wis­sens­durst gestillt war. Es war aber auch sehr span­nend, dass man sich auf so klei­nem Raum einen Über­blick über so vie­le Beru­fe ver­schaf­fen konn­te. Die an den Stän­den anwe­sen­den Lehr­lin­ge und Lehr­meis­ter gaben ger­ne Aus­kunft und bemüh­ten sich, ihre Fir­men gut zu ver­tre­ten.
Zum Schluss fand am yous­­ty-Stand noch ein pro­fes­sio­nel­les Foto-Shoo­­ting statt. Die Schü­ler wer­den die ent­stan­de­nen Foto­gra­fi­en schon bald für ihre Bewer­bun­gen ein­set­zen kön­nen.

Elternabend Medien

Lisa und Rai­ner Bar­met von Teen­STAR führ­ten einen Eltern­abend zum The­ma Medi­en durch. Medi­en sind in der heu­ti­gen Gesell­schaft all­ge­gen­wär­tig und nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie bestim­men unse­ren All­tag oft mehr, als wir den­ken, kön­nen uns ein Hilfs­mit­tel sein, ver­schlin­gen aber auch viel von unse­rer Zeit, weil wir uns viel zu wenig bewusst sind, wie wir rich­tig mit ihnen umge­hen müs­sen. Viel zu häu­fig las­sen wir uns vom Bild­schirm fes­seln und ver­ges­sen dar­ob, was wir eigent­lich woll­ten. So ver­lie­ren wir den Blick fürs Wesent­li­che.

Das Ehe­paar Bar­met liess die Zuhö­rer über den eige­nen Umgang mit die­sen Medi­en reflek­tie­ren und in Grup­pen zusam­men­tra­gen, was wir viel­leicht beach­ten müss­ten, wenn wir unse­ren Kin­dern und Jugend­li­chen ein Vor­bild sein wol­len. Wer selbst den Umgang mit Han­dy etc. nicht im Griff hat, kann nur schwer­lich ver­lan­gen, dass ande­re dies kön­nen. Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass wir uns nicht bestim­men las­sen sol­len von den Medi­en, son­dern  die­se als unse­re Hil­fe benüt­zen, nicht umge­kehrt. Sonst wer­den wir aus­ge­nützt, denn letzt­lich geht es im Hin­ter­grund um Macht und Geld. Die­se ande­re Sicht­wei­se auf die Medi­en wur­de gut auf­ge­nom­men und hat sicher man­chen einen Gedan­ken­an­stoss ver­mit­telt.

Missionsvortrag über den Libanon

Am Frei­tag, 18. Novem­ber, besuch­ten drei Män­ner der Kar­mel­mis­si­on unse­re Schu­le. Sie kamen aus dem Liba­non, aus Syri­en und von Indo­ne­si­en. Einer von ihnen, der Liba­ne­se Michel, erzähl­te von sei­nem Ein­satz auf der Bee­­ka-Hoch­­e­be­­ne, einer mos­le­mi­schen Hoch­burg, wo ein Zen­trum für Blin­de und auch sonst han­di­ca­pier­te Bewoh­ner und Flücht­lin­ge betrie­ben wird, denen dort viel­fäl­tig gehol­fen wird.

Da in die­ser Gegend schon lan­ge Krieg herrscht und oft inner­halb der Fami­lie gehei­ra­tet wird, gibt es dort aus­ser­or­dent­lich vie­le blin­de und seh­be­hin­der­te Men­schen, die nicht wie in unse­ren Län­dern von einem funk­tio­nie­ren­den Sozi­al­netz auf­ge­fan­gen wer­den. Michel und sei­ne Mit­ar­bei­ter neh­men sich ihrer an, ver­mit­teln Arbei­ten und Lern­mög­lich­kei­ten, so dass sie etwas ver­die­nen kön­nen. Zusätz­lich wird den Men­schen, die danach fra­gen, wes­halb man sich ihrer annimmt, das Evan­ge­li­um gesagt und die Bibel, Got­tes Wort, wei­ter­ge­ge­ben. Eini­ge fan­den so bereits zum Glau­ben an Jesus Chris­tus als ihren Erret­ter, obwohl sie dann man­chen Gefah­ren aus­ge­setzt sind.

Da Michel “nur” ara­bisch, eng­lisch und fran­zö­sisch spricht, hat ihn sein syri­scher Beglei­ter über­setzt. Es war span­nend, ihnen zuzu­hö­ren, die Bil­der der Men­schen, v. a. auch der Kin­der, zu sehen und mit­zu­be­kom­men, wie Men­schen unter Lebens­ge­fahr ihren Glau­ben leben.

Elternabend Berufswahl

Die Eltern der Zweit­kläss­ler lies­sen sich am 9. Novem­ber über das The­ma der Berufs­wahl infor­mie­ren. Sie erhiel­ten einen Ein­blick in das Umfeld, wor­in sich ihre Kin­der befin­den, dann wur­de das Berufs­wahl­ta­ge­buch vor­ge­stellt und eine Über­sicht über die Klas­sen­ver­an­stal­tun­gen ver­mit­telt. Der BIZ-Besuch hat ja bereits statt­ge­fun­den, wäh­rend Berufs­mes­se und Berufs­er­kun­dun­gen noch bevor­ste­hen. Aus­ser­dem wird im Früh­ling eine Schnup­per­wo­che statt­fin­den, in der die Schü­ler von der Schu­le aus Gele­gen­heit haben wer­den, ers­te eige­ne Schrit­te Rich­tung Berufs­wahl aus­ser­halb des Schul­zim­mers zu unter­neh­men. In der Schu­le selbst bie­ten wir die Mög­lich­keit, den Lebens­lauf und Bewer­bungs­schrei­ben zu ver­fas­sen, Tele­fo­nie­ren für Schnup­per­stel­len und Bewer­bungs­ge­sprä­che zu üben etc.
Es wur­de auch über die ver­schie­de­nen Tests und die Berufs­­­wahl-App des BIZ infor­miert und die Auf­ga­ben der Eltern ange­spro­chen. Nach einem kurz­wei­li­gen Erfah­rungs­be­richt eines Vaters konn­te gezeigt wer­den, dass die jet­zi­gen Dritt­kläss­ler bei­na­he alle schon im Besitz einer Lehr­stel­le oder guten Anschluss­lö­sung sind. Der Aus­tausch bei Kaf­fee und Kuchen war ange­regt.

Zwinglis Zürich


Die Zweit­kläs­ser waren einen gan­zen Mor­gen zu Fuss in der Stadt Zürich unter­wegs, um die Zwing­li­stadt näher ken­nen­zu­ler­nen. Sie begeg­ne­ten dabei vie­len christ­li­chen Über­bleib­seln und hör­ten eini­ges über die Geschich­te der Stadt. Kreuz und quer mar­schier­ten sie über die gepflas­ter­ten Wege beid­seits der Lim­mat und  besuch­ten vie­le Orte, die für Zwing­li auch bedeut­sam waren. Dazu gehör­ten der Lin­den­hof als erhöh­ter Stadt­park, das Gebiet  des Oeten­bach­klos­ters, das fried­lich in die Hän­de der Refor­ma­to­ren über­ge­ben wur­de, der Mär­ty­rerstein von Felix und Regu­la, die als Brin­ger des christ­li­chen Glau­bens legen­där wur­den, die Gross­müns­ter­kir­che als Pre­digt­ort Zwing­lis u. v. a. m.

Es war anstren­gend, einen gan­zen Mor­gen lang auf den Bei­nen zu sein, aber das Zusam­­men- und Unter­wegs­sein war sehr schön!

Projekt “Bewerbungsgespräche”

Die­ses Jahr erleb­te die 3. Klas­se einen beson­de­ren Schul­start. Schon nach einer Woche reis­ten die Schü­ler für drei Tage ins Gebiet der UNESCO Bio­sphä­re Ent­le­buch, um dort bei einem Fluss­trek­king ent­lang der Gros­sen Ent­le und eini­gen span­nen­den Out­door-Erle­b­­nis­­sen mit zwei­ma­li­ger Über­nach­tung unter frei­em Him­mel span­nen­de Erfah­run­gen in der Grup­pe zu machen. Es ging dabei um das The­ma “Zu sich sel­ber ste­hen kön­nen”, das der Erleb­nis­päd­ago­ge Micha­el Weber mit Hil­fe von Natha­lie Schmid vor­be­rei­tet hat­te, damit die Schü­ler gestärkt und zuver­sicht­lich ihren Bewer­bungs­ge­sprä­chen ent­ge­gen­se­hen dür­fen. Sie muss­ten dabei selbst für das Essen sor­gen, erleb­ten in der Grup­pe, dass es auf jeden ein­zel­nen ankommt, und wie wich­tig es ist, dass man sich auf­ein­an­der ver­las­sen kann. Es waren erleb­nis­rei­che und inter­es­san­te Tage in der “Wild­nis”, die hof­fent­lich mit­hel­fen, dass alle eine Lehr­stel­le fin­den dür­fen. Auf jeden Fall war es ein­mal etwas ande­res, als im Schul­zim­mer zu sit­zen und sich in der Theo­rie auf das Arbeits­le­ben vor­zu­be­rei­ten.

Schulreise 2. Klasse

Am Diens­tag in der 2. Schul­wo­che waren die Zweit­kläss­ler bereits auf Rei­sen. Sie fuh­ren mit dem Zug über Land­quart nach Schwan­den, von wo es mit dem Bus wei­ter­ging nach Kies und dann mit der Luft­seil­bahn zum Stau­see Garich­ti. Von dort mar­schier­ten sie Rich­tung Kärpf, zuerst lang­sam anstei­gend, dann aber immer stei­ler, durch einen Tun­nel, den sich ein Bach gegra­ben hat­te, und auf schma­len Wegen, bis sie einen klei­nen See, das Wild­mad­see­li, erreich­ten, wo sie ihr Mit­tag­essen ein­nah­men. Vie­le mein­ten jetzt die gröss­te Anstren­gung hin­ter sich zu haben, aber nun ging es den Weg recht stot­zig hin­un­ter und man­che merk­ten erst jetzt, dass das Hin­un­ter­wan­dern schwie­ri­ger ist als hoch­zu­wan­dern. Schliess­lich kamen alle wohl­be­hal­ten beim Berg­gast­haus Ämpäch­li an und die Lebens­geis­ter erwach­ten wie­der, als sie sich auf den Tram­po­lins ver­gnü­gen durf­ten. Zum Schluss gab es eine ras­si­ge Abfahrt mit den Moun­tain­carts nach Elm hin­un­ter und dann fuhr man mit Bus und Zug zurück nach Hau­se. Es war ein anstren­gen­der, aber wun­der­schö­ner und span­nen­der Tag, an dem die Schü­ler eine super Leis­tung, eine Wan­de­rung von 12 km, erbracht hat­ten.

Abschlussabend 3. Klasse

Am Don­ners­tag, 13. Juli, war es end­lich soweit, die Dritt­kläss­ler fei­er­ten ihren letz­ten Schul­tag. In der Zehn­uhr­pau­se gab es für alle Schü­ler und Leh­rer einen Apé­ro sowie einen Fotorück­blick. Am Nach­mit­tag genos­sen die Abschluss­schü­ler mit ihrem Klas­sen­leh­rer zusam­men noch ent­spannt ein Eis, bevor sie sich für den Abschluss­abend ein­rich­te­ten. Danach ver­schwan­den alle nach Hau­se, um sich für das gros­se Ereig­nis in Scha­le zu wer­fen.

Am Abend tru­del­ten nebst den Schü­lern auch die Eltern und nahen Ver­wand­te ein und sogleich ergab sich ein reger Aus­tausch unter­ein­an­der. Die Dritt­kläss­ler stell­ten ihre in die­sem Semes­ter ent­stan­de­nen Ein­zel­pro­jek­te vor und luden zum Besuch ihres Infor­ma­ti­ons­stan­des ein. Schnell ver­teil­te sich die Men­ge in die ver­schie­de­nen Schul­zim­mer und begut­ach­te­te die diver­sen Erzeug­nis­se. Bei eini­gen steck­te viel Auf­wand dahin­ter und es war beacht­lich, was alles ent­stan­den war. Die Besich­ti­gungs­zeit war bei­na­he zu kurz, um sich über­all einen Über­blick zu ver­schaf­fen, doch schliess­lich woll­ten die Schü­ler auch ver­ab­schie­det wer­den.

Herr Her­ter gab der Klas­se zum Abschied noch eini­ge Gedan­ken mit auf den Weg. Nach­dem jeder ein­zel­ne nach vor­ne geru­fen wor­den war und bekun­det hat­te, was sie oder er in der nächs­ten Zeit tun wür­de, hän­dig­te Hr. Laker­veld das Zeug­nis aus. Der Abschied danach fiel nicht allen leicht, hat­te man doch drei inten­si­ve Jah­re mit­ein­an­der ver­bracht!

Besuch im Bundeshaus

Die Dritt­kläss­ler besuch­ten anläss­lich des Staats­kun­de­un­ter­richts das Bun­des­haus in Bern. Es war kei­ne Ses­si­on, des­halb war es mög­lich, die ver­schie­de­nen Räum­lich­kei­ten zu besich­ti­gen. Bei einer Füh­rung erfuh­ren die Schü­ler vie­les zum Par­la­ments­be­trieb, sie durf­ten sogar auf den Stüh­len der Stän­de­rä­te Platz neh­men und sich ein Bild vom All­tag eines Poli­ti­kers machen.
Bei einem Besuch des Müns­ter­turms gewan­nen die Schü­ler einen guten Über­blick über die Stadt. Danach erkun­de­ten sie die­ses UNESCO-Welt­­er­be (ein­schliess­lich Zytglog­gen­turm und Bären­gra­ben) noch zu Fuss. Unter den küh­len Arka­den Berns liess sich der heis­se Tag gut aus­hal­ten.