Missionsvortrag über den Libanon

Am Frei­tag, 18. Novem­ber, besuch­ten drei Män­ner der Kar­mel­mis­si­on unse­re Schu­le. Sie kamen aus dem Liba­non, aus Syri­en und von Indo­ne­si­en. Einer von ihnen, der Liba­ne­se Michel, erzähl­te von sei­nem Ein­satz auf der Bee­­ka-Hoch­­e­be­­ne, einer mos­le­mi­schen Hoch­burg, wo ein Zen­trum für Blin­de und auch sonst han­di­ca­pier­te Bewoh­ner und Flücht­lin­ge betrie­ben wird, denen dort viel­fäl­tig gehol­fen wird.

Da in die­ser Gegend schon lan­ge Krieg herrscht und oft inner­halb der Fami­lie gehei­ra­tet wird, gibt es dort aus­ser­or­dent­lich vie­le blin­de und seh­be­hin­der­te Men­schen, die nicht wie in unse­ren Län­dern von einem funk­tio­nie­ren­den Sozi­al­netz auf­ge­fan­gen wer­den. Michel und sei­ne Mit­ar­bei­ter neh­men sich ihrer an, ver­mit­teln Arbei­ten und Lern­mög­lich­kei­ten, so dass sie etwas ver­die­nen kön­nen. Zusätz­lich wird den Men­schen, die danach fra­gen, wes­halb man sich ihrer annimmt, das Evan­ge­li­um gesagt und die Bibel, Got­tes Wort, wei­ter­ge­ge­ben. Eini­ge fan­den so bereits zum Glau­ben an Jesus Chris­tus als ihren Erret­ter, obwohl sie dann man­chen Gefah­ren aus­ge­setzt sind.

Da Michel “nur” ara­bisch, eng­lisch und fran­zö­sisch spricht, hat ihn sein syri­scher Beglei­ter über­setzt. Es war span­nend, ihnen zuzu­hö­ren, die Bil­der der Men­schen, v. a. auch der Kin­der, zu sehen und mit­zu­be­kom­men, wie Men­schen unter Lebens­ge­fahr ihren Glau­ben leben.

Elternabend Berufswahl

Die Eltern der Zweit­kläss­ler lies­sen sich am 9. Novem­ber über das The­ma der Berufs­wahl infor­mie­ren. Sie erhiel­ten einen Ein­blick in das Umfeld, wor­in sich ihre Kin­der befin­den, dann wur­de das Berufs­wahl­ta­ge­buch vor­ge­stellt und eine Über­sicht über die Klas­sen­ver­an­stal­tun­gen ver­mit­telt. Der BIZ-Besuch hat ja bereits statt­ge­fun­den, wäh­rend Berufs­mes­se und Berufs­er­kun­dun­gen noch bevor­ste­hen. Aus­ser­dem wird im Früh­ling eine Schnup­per­wo­che statt­fin­den, in der die Schü­ler von der Schu­le aus Gele­gen­heit haben wer­den, ers­te eige­ne Schrit­te Rich­tung Berufs­wahl aus­ser­halb des Schul­zim­mers zu unter­neh­men. In der Schu­le selbst bie­ten wir die Mög­lich­keit, den Lebens­lauf und Bewer­bungs­schrei­ben zu ver­fas­sen, Tele­fo­nie­ren für Schnup­per­stel­len und Bewer­bungs­ge­sprä­che zu üben etc.
Es wur­de auch über die ver­schie­de­nen Tests und die Berufs­­­wahl-App des BIZ infor­miert und die Auf­ga­ben der Eltern ange­spro­chen. Nach einem kurz­wei­li­gen Erfah­rungs­be­richt eines Vaters konn­te gezeigt wer­den, dass die jet­zi­gen Dritt­kläss­ler bei­na­he alle schon im Besitz einer Lehr­stel­le oder guten Anschluss­lö­sung sind. Der Aus­tausch bei Kaf­fee und Kuchen war ange­regt.

Zwinglis Zürich


Die Zweit­kläs­ser waren einen gan­zen Mor­gen zu Fuss in der Stadt Zürich unter­wegs, um die Zwing­li­stadt näher ken­nen­zu­ler­nen. Sie begeg­ne­ten dabei vie­len christ­li­chen Über­bleib­seln und hör­ten eini­ges über die Geschich­te der Stadt. Kreuz und quer mar­schier­ten sie über die gepflas­ter­ten Wege beid­seits der Lim­mat und  besuch­ten vie­le Orte, die für Zwing­li auch bedeut­sam waren. Dazu gehör­ten der Lin­den­hof als erhöh­ter Stadt­park, das Gebiet  des Oeten­bach­klos­ters, das fried­lich in die Hän­de der Refor­ma­to­ren über­ge­ben wur­de, der Mär­ty­rerstein von Felix und Regu­la, die als Brin­ger des christ­li­chen Glau­bens legen­där wur­den, die Gross­müns­ter­kir­che als Pre­digt­ort Zwing­lis u. v. a. m.

Es war anstren­gend, einen gan­zen Mor­gen lang auf den Bei­nen zu sein, aber das Zusam­­men- und Unter­wegs­sein war sehr schön!

Projekt “Bewerbungsgespräche”

Die­ses Jahr erleb­te die 3. Klas­se einen beson­de­ren Schul­start. Schon nach einer Woche reis­ten die Schü­ler für drei Tage ins Gebiet der UNESCO Bio­sphä­re Ent­le­buch, um dort bei einem Fluss­trek­king ent­lang der Gros­sen Ent­le und eini­gen span­nen­den Out­door-Erle­b­­nis­­sen mit zwei­ma­li­ger Über­nach­tung unter frei­em Him­mel span­nen­de Erfah­run­gen in der Grup­pe zu machen. Es ging dabei um das The­ma “Zu sich sel­ber ste­hen kön­nen”, das der Erleb­nis­päd­ago­ge Micha­el Weber mit Hil­fe von Natha­lie Schmid vor­be­rei­tet hat­te, damit die Schü­ler gestärkt und zuver­sicht­lich ihren Bewer­bungs­ge­sprä­chen ent­ge­gen­se­hen dür­fen. Sie muss­ten dabei selbst für das Essen sor­gen, erleb­ten in der Grup­pe, dass es auf jeden ein­zel­nen ankommt, und wie wich­tig es ist, dass man sich auf­ein­an­der ver­las­sen kann. Es waren erleb­nis­rei­che und inter­es­san­te Tage in der “Wild­nis”, die hof­fent­lich mit­hel­fen, dass alle eine Lehr­stel­le fin­den dür­fen. Auf jeden Fall war es ein­mal etwas ande­res, als im Schul­zim­mer zu sit­zen und sich in der Theo­rie auf das Arbeits­le­ben vor­zu­be­rei­ten.

Schulreise 2. Klasse

Am Diens­tag in der 2. Schul­wo­che waren die Zweit­kläss­ler bereits auf Rei­sen. Sie fuh­ren mit dem Zug über Land­quart nach Schwan­den, von wo es mit dem Bus wei­ter­ging nach Kies und dann mit der Luft­seil­bahn zum Stau­see Garich­ti. Von dort mar­schier­ten sie Rich­tung Kärpf, zuerst lang­sam anstei­gend, dann aber immer stei­ler, durch einen Tun­nel, den sich ein Bach gegra­ben hat­te, und auf schma­len Wegen, bis sie einen klei­nen See, das Wild­mad­see­li, erreich­ten, wo sie ihr Mit­tag­essen ein­nah­men. Vie­le mein­ten jetzt die gröss­te Anstren­gung hin­ter sich zu haben, aber nun ging es den Weg recht stot­zig hin­un­ter und man­che merk­ten erst jetzt, dass das Hin­un­ter­wan­dern schwie­ri­ger ist als hoch­zu­wan­dern. Schliess­lich kamen alle wohl­be­hal­ten beim Berg­gast­haus Ämpäch­li an und die Lebens­geis­ter erwach­ten wie­der, als sie sich auf den Tram­po­lins ver­gnü­gen durf­ten. Zum Schluss gab es eine ras­si­ge Abfahrt mit den Moun­tain­carts nach Elm hin­un­ter und dann fuhr man mit Bus und Zug zurück nach Hau­se. Es war ein anstren­gen­der, aber wun­der­schö­ner und span­nen­der Tag, an dem die Schü­ler eine super Leis­tung, eine Wan­de­rung von 12 km, erbracht hat­ten.

Abschlussabend 3. Klasse

Am Don­ners­tag, 13. Juli, war es end­lich soweit, die Dritt­kläss­ler fei­er­ten ihren letz­ten Schul­tag. In der Zehn­uhr­pau­se gab es für alle Schü­ler und Leh­rer einen Apé­ro sowie einen Fotorück­blick. Am Nach­mit­tag genos­sen die Abschluss­schü­ler mit ihrem Klas­sen­leh­rer zusam­men noch ent­spannt ein Eis, bevor sie sich für den Abschluss­abend ein­rich­te­ten. Danach ver­schwan­den alle nach Hau­se, um sich für das gros­se Ereig­nis in Scha­le zu wer­fen.

Am Abend tru­del­ten nebst den Schü­lern auch die Eltern und nahen Ver­wand­te ein und sogleich ergab sich ein reger Aus­tausch unter­ein­an­der. Die Dritt­kläss­ler stell­ten ihre in die­sem Semes­ter ent­stan­de­nen Ein­zel­pro­jek­te vor und luden zum Besuch ihres Infor­ma­ti­ons­stan­des ein. Schnell ver­teil­te sich die Men­ge in die ver­schie­de­nen Schul­zim­mer und begut­ach­te­te die diver­sen Erzeug­nis­se. Bei eini­gen steck­te viel Auf­wand dahin­ter und es war beacht­lich, was alles ent­stan­den war. Die Besich­ti­gungs­zeit war bei­na­he zu kurz, um sich über­all einen Über­blick zu ver­schaf­fen, doch schliess­lich woll­ten die Schü­ler auch ver­ab­schie­det wer­den.

Herr Her­ter gab der Klas­se zum Abschied noch eini­ge Gedan­ken mit auf den Weg. Nach­dem jeder ein­zel­ne nach vor­ne geru­fen wor­den war und bekun­det hat­te, was sie oder er in der nächs­ten Zeit tun wür­de, hän­dig­te Hr. Laker­veld das Zeug­nis aus. Der Abschied danach fiel nicht allen leicht, hat­te man doch drei inten­si­ve Jah­re mit­ein­an­der ver­bracht!

Besuch im Bundeshaus

Die Dritt­kläss­ler besuch­ten anläss­lich des Staats­kun­de­un­ter­richts das Bun­des­haus in Bern. Es war kei­ne Ses­si­on, des­halb war es mög­lich, die ver­schie­de­nen Räum­lich­kei­ten zu besich­ti­gen. Bei einer Füh­rung erfuh­ren die Schü­ler vie­les zum Par­la­ments­be­trieb, sie durf­ten sogar auf den Stüh­len der Stän­de­rä­te Platz neh­men und sich ein Bild vom All­tag eines Poli­ti­kers machen.
Bei einem Besuch des Müns­ter­turms gewan­nen die Schü­ler einen guten Über­blick über die Stadt. Danach erkun­de­ten sie die­ses UNESCO-Welt­­er­be (ein­schliess­lich Zytglog­gen­turm und Bären­gra­ben) noch zu Fuss. Unter den küh­len Arka­den Berns liess sich der heis­se Tag gut aus­hal­ten.

Abschlusslager in Pura

Das  Abschluss­la­ger der Dritt­kläss­ler fand wie­der­um in der Grup­pen­un­ter­kunft des Pala­di­na in Pura statt. Von dort aus unter­nah­men die Schü­ler mit den beglei­ten­den Lehr­per­so­nen ver­schie­de­ne Aus­flü­ge nach Luga­no, zum Markt in Lui­no, zum Bow­ling­spie­len, auf die Rodel­bahn und ins Splash e Spa in Rive­ra sowie zum Piz­za­es­sen nach Cas­la­no etc. Der abso­lu­te Höhe­punkt war aber der Only-Boys- bzw. Only-Girls-Nach­­­mit­­tag. Wäh­rend die Jungs ein währ­schaf­tes Stück Fleisch gril­lier­ten, beschäf­tig­ten sich die Mäd­chen mit der Her­stel­lung von Cock­tails, Cup­cakes und Fruchtsa­lat.
Das Wet­ter prä­sen­tier­te sich akzep­ta­bel, auch der Sport auf dem Fuss­ball­feld, im Bas­sin oder im Fit­ness­raum kamen nicht zu kurz. Es herrsch­te eine gute Stim­mung und war ein schö­nes Mit­ein­an­der. Scha­de, ist es schon vor­bei!

Arbeitseinsatz im Turbachtal

Die Erst­kläss­ler weil­ten in der zweit­letz­ten Juni­wo­che im Tur­bach­tal im Ber­ner Ober­land. Zuvor hat­ten sie sich in den Rea­li­en­fä­chern mit den Berg­ge­bie­ten befasst und eini­ges über die Geo­gra­fie sowie Flo­ra und Fau­na gelernt. Ein ein­fa­ches Mai­en­säss dien­te als Unter­kunft. Mit einem Test und einem Rol­len­spiel kam am ers­ten Abend das Erlern­te noch­mals zur Anwen­dung. Von Diens­tag bis Don­ners­tag hal­fen die Schü­ler ver­schie­de­nen Berg­bau­ern bei ihren Arbei­ten und erfuh­ren bei der prak­ti­schen Umset­zung vie­les, von dem sie bis anhin kei­ne Ahnung hat­ten. Am Mitt­woch­abend und Frei­tag­mit­tag, nach dem Put­zen des Hau­ses, gab es in der Badi in Saa­nen eine will­kom­me­ne Abküh­lung! Die Schü­ler erhiel­ten in die­ser Woche einen guten Ein­blick ins Leben in den Berg­ge­bie­ten und trotz allem geflos­se­nen Schweiss möch­ten alle das Erleb­nis ger­ne wie­der­ho­len!

Schulreise in die Innerschweiz

Wäh­rend die einen Schü­ler am Sport­tag der christ­li­chen Schu­len in Bern schwitz­ten, unter­nah­men die ande­ren eine Schul­rei­se, eigent­lich eine Rund­rei­se, in der Inner­schweiz. Ziel war die Kle­wen­alp, die mit­tels Bahn, Schiff und Gon­del erreicht wur­de. Dort genos­sen Schü­ler und Leh­rer die atem­be­rau­ben­de Aus­sicht, den Mur­me­li­park und den Spiel­platz. Zu Fuss ging es in der herr­li­chen Berg­welt wei­ter zur Stock­hüt­te. Das Mit­tag­essen wur­de unter­wegs ein­ge­nom­men, bei Gesprä­chen und Dis­kus­sio­nen lern­te man sich gegen­sei­tig noch bes­ser ken­nen. Von der Stock­hüt­te aus ras­ten die einen mit dem Trot­ti­nett ins Tal und die ande­ren lies­sen sich gemüt­lich mit der Gon­del trans­por­tie­ren. Ein Post­au­to chauf­fier­te die Schar anschlies­send zu einem idyl­li­schen Berg­see­li, wo es ein Gla­cé gab. Schliess­lich brach­te eine Stand­seil­bahn Schü­ler und Leh­rer zum Vier­wald­stät­ter­see, von dort ging dann die Rei­se mit Schiff und Zug wie­der nach Hau­se. Die klei­ne Grup­pe hat­te es gut mit­ein­an­der und das Wet­ter war auch opti­mal, alle konn­ten so den Tag genies­sen!